„Wir müssen in unserem dichtbesiedelten Regierungsbezirk kreativ werden im Naturschutz und in der Landschaftspflege“ – zu diesem Schluss kommt die CDU-­Fraktion im Regionalrat Düsseldorf. „Dazu gehört, dass wir Biotope miteinander vernetzen und den urbanen Raum mitdenken. Naturschutz muss bei Planungsprozessen in den Städten in Zukunft selbstverständlich mitgedacht werden“, betont ihr Vorsitzender Hans Hugo Papen. Zuvor hatte sich der Ausschuss für Mobilität, Umwelt und Klimaschutz mit dem „Jahresbericht 2021 zur Förderung auf dem Gebiet des Naturschutzes und der Landschaftspflege“ auseinandergesetzt. Insgesamt wurden 5,2 Millionen Euro als Landeszuwendungen für Biologische Stationen sowie öffentliche und private Partner bewilligt.

    „Unsere Überzeugung ist es, dass Naturschutz nicht gegen, sondern nur mit den Menschen gelingen kann – wir müssen Waldbauern, Landwirte, Stadtplaner, Gartenbesitzer und alle anderen Beteiligten mitnehmen auf dem Weg zu mehr Artenschutz und setzen deshalb auf Kooperation statt Konfrontation. Der beste Naturschutz geschieht gemeinsam und nicht gegeneinander“, so Dirk Brügge, der Geschäftsführer der Regionalrats-CDU. Fraktionsvize Manfred Läckes sieht das Thema auf einem guten Weg: „Unsere Umwelt braucht Schutz, weil sie besonders empfindlich auf menschliche Aktivitäten reagiert, und sie braucht gezielte Pflege, wenn es um alte Kulturlandschaften wie etwa Obstwiesen oder Heiden geht. Nur in dieser Kombination wird der Regierungsbezirk so vielfältig und einzigartig bleiben wie er ist.“

    Laut Jahresbericht entfielen 2,4 Millionen Euro des Gesamtbetrags auf das Haushaltsjahr 2021, der Rest wurde als sogenannte Verpflichtungsermächtigung für die nächste Zeit gewährt. Die Biologischen Stationen an Rhein, Erft und Niers erhielten und erhalten nach eingehender fachlicher Prüfung durch die Bezirksregierung und bei Mitfinanzierung der beteiligten Gebietskörperschaften insgesamt 1,9 Millionen Euro für Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege. Geld gibt es etwa auch für den Zweckverband Naturpark Maas-Schwalm-Nette für die Finanzierung der Geschäftsstelle, die grenzüberschreitende Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit sowie die Markierung von Wanderwegen. Der Zweckverband Erholungsgebiet Ittertal bekommt Unterhaltungsprojekte finanziert, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland den Grunderwerb einer Fläche in Korschenbroich, auf der er ein Biotop anlegen möchte.

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