Städtebau ist eine Daueraufgabe, der sich die Politik mit Augenmaß und Vision gleichermaßen stellen muss. Diese Meinung vertritt die CDU-Fraktion im Regionalrat Düsseldorf, nachdem im Strukturausschuss Bilanz über das „Städtebauförderprogramm 2017“ gezogen worden ist. „Wir wollen Wohnräume sanieren, modernisieren und dem Wandel der Lebensbedürfnisse der Menschen anpassen. Insofern ist es nur konsequent, dort zielgerichtet zu investieren“, so Fraktionschef Hans Hugo Papen.

Zur Umsetzung des Städtebauförderprogramms im vergangenen Jahr sind seitens des Landes für Maßnahmen im Geltungsbereich des Regionalrats Fördermittel in Höhe von insgesamt 39,1 Millionen Euro bereitgestellt worden. Diese Zuschüsse wurden für insgesamt 31 Maßnahmen bewilligt. Die Palette der Projekte reicht vom Denkmalschutz in Kevelaer über die Gestaltung der City in Velbert bis zu Vorhaben zur Förderung des sozialen Zusammenhalts in Erkrath, Wuppertal oder Dormagen.

„Die kommunale Infrastruktur muss immer wieder an die Zeit angepasst werden. Problem-Immobilien und Brachflächen verdeutlichen den Handlungsbedarf, dem wir uns stellen müssen und stellen wollen“, so Dirk Brügge, der Geschäftsführer der CDU-Regionalratsfraktion. Man müsse Stagnation und Schrumpfung auch als Chance begreifen, etwas Neues zu entwickeln. Außerdem trügen die Projekte in hohem Maß dazu bei, die Beschäftigung im örtlichen Handwerk und im regionalen Baugewerbe zu sichern.

„Mit den Zuschüssen fördern wir die soziale und kulturelle Infrastruktur in unseren Städten und Gemeinden und damit auch den Kampf gegen dauerhaft leer stehende Geschäfte und Wohnungen“, ergänzen Manfred Läckes und Michael Müller, die stellvertretenden Vorsitzenden der Union. „Wir möchten nicht nur den baulichen Zustand von Stadtteilen verbessern, die von einer hohen Arbeitslosigkeit und einem niedrigen Bildungsniveau geprägt sind. Wir möchten vielmehr auch die Lebensqualität ihrer Bewohner wiederherstellen, erhalten oder verbessern“, sind sich die Christdemokraten einig. Das investierte Geld floss in die Förderprogramme „Soziale Stadt“, „Stadtumbau West“ und „Aktive Zentren“ sowie den städtebaulichen Denkmalschutz. Nicht zuletzt geht es auch um die Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des jeweiligen Stadtbilds.

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