Die CDU im Regionalrat Düsseldorf hat die Kommunen im Regierungsbezirk aufgerufen, sich am neuen Förderprogramm „Zukunft Stadtgrün NRW 2017“ zu beteiligen. „Das Grün in der Stadt ist ein zentraler Baustein für mehr Lebensqualität“, erklärt Fraktionschef Hans Hugo Papen. Insbesondere in den Ballungsräumen müssten vermehrt Ausgleichsfunktionen geschaffen werden, um für gesunde Bedingungen zu sorgen. „Gerade angesichts der steigenden Nachfrage nach Wohnbauland und der damit einhergehenden baulichen Verdichtung ist eine qualitätsvolle Aufwertung des öffentlichen Raums dringend erforderlich“, ergänzt Dirk Brügge, der Geschäftsführer der CDU im Regionalrat, der das Konzept jetzt einstimmig passieren ließ.

   Für das Programm „Zukunft Stadtgrün“ stehen im Etat 2017 nach Maßgabe des Haushaltsplans insgesamt 27,6 Millionen Euro zur Verfügung. Die Kommunen können entsprechende Projektanträge stellen. Die Bezirksregierung als Bewilligungsbehörde prüft den angemeldeten Bedarf der Städte und Gemeinden hinsichtlich der allgemeinen Förderfähigkeit und erstellt einen Programmvorschlag. Das zuständige Landesministerium stellt die Beiträge dann zusammen. Durch die neue Initiative soll in Ergänzung zu den bereits bestehenden Städtebauförderprogrammen der notwendige Ausbau des urbanen Grüns gefördert werden.

   „Wir unterstützen die Verbesserung der grünen Infrastruktur durch die Anlage, Sanierung und Vernetzung öffentlich zugänglicher Freiflächen ausdrücklich. Das steigert die Wohnqualität und verbessert das Stadtklima“, so Manfred Läckes und Michael Müller, die stellvertretenden Vorsitzenden der Union im Regionalrat. Gegenstand der Förderung sind städtebauliche Maßnahmen zur Verbesserung des öffentlichen Raums, des Wohnumfelds sowie von Grün- und Freiräumen. Bei der Umsetzung soll eine generationsübergreifende Nutzbarkeit der betreffenden Gelände gewährleistet werden.

   Die Förderpriorität liegt auf Quartieren mit verdichteten baulichen Strukturen, die in Rückstand geraten sind beim Grün- und Freiraumanteil beziehungsweise einen Nachholbedarf aufweisen bei der Aufwertung des Wohnumfelds. Einen weiteren Bonus genießen Maßnahmen, die in der Umsetzung gekennzeichnet sind durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Ämtern und Institutionen und/oder durch Projekte, die von der Bevölkerung getragen werden. Auch interkommunale Kooperationen zur Aufwertung ineinander übergehender Siedlungsräume können im Rahmen von „Zukunft Stadtgrün NRW 2017“ bezuschusst werden.

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