Für die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts setzt sich die CDU-Fraktion im Regionalrat Düsseldorf ein. „Dabei bildet die Erneuerung der Gemeinschaftseinrichtungen insbesondere im Zusammenhang mit dem bürgerschaftlichen Engagement einen zentralen Ansatzpunkt“, so ihr Vorsitzender Hans Hugo Papen. Zuvor hatte der Regionalrat den Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier 2019“ gutgeheißen. Barrierefreiheit sowie Errichtung, Erhalt und Weiterentwickelung von Grün- und Freiflächen sind dabei wichtige Programminhalte.

„Im Ergebnis umfasst der vorgelegte Programmvorschlag in unserem Zuständigkeitsbereich sieben Maßnahmen in der Priorität A1 mit einem Fördervolumen von 10,7 Millionen Euro“, berichtet Dirk Brügge, der Geschäftsführer der Unionsfraktion. Die Städte und Gemeinden zwischen Emmerich und Rommerskirchen hatten zwölf Förderanträge eingereicht.

Der größte Posten betrifft die Stadt Kevelaer. Dort geht es um Umnutzung und Umbau der früheren Kreisförderschule zu einer Familien- und Jugendeinrichtung. Im Klever Ortsteil Kellen soll die Sportanlage mit jeweils einem Rasen- und Ascheplatz eine Modernisierung und Neuordnung erfahren. Ziel ist die Bündelung von Sportanlagen der Stadt Kleve. In Kellen werden künftig drei Vereine ihr sportliches Zuhause haben. In Wuppertal steht währenddessen die Station „Natur und Umwelt“ im Blickpunkt. Der Umbau und die Neukonzeption der Außenanlagen für eine barrierefreie Erschließung sowie die Weiterentwicklung des öffentlich zugänglichen Frei- und Grünraums stehen dort auf der Agenda. Außerdem werden Vorhaben in Dormagen, Geldern, Tönisvorst und Willich gefördert.

„Gutes Zusammenleben aller Bewohnerinnen und Bewohner findet in unseren Städten und Gemeinden in lebenswerten, stabilen Quartieren und Nachbarschaften statt. Das Quartier als Teil des Stadtgefüges ist der zentrale Ort, an dem die Integration als Querschnittsaufgabe gelingen kann. Das wollen wir unterstützen“, so Manfred Läckes und Michael Müller, die stellvertretenden Vorsitzenden der Regionalrats-CDU. Um dieses Ziel zu erreichen, könnten sowohl Bildungseinrichtungen wie Schulen, Bibliotheken und Kindertagesstätten als auch Bürgerhäuser, Stadtteilzentren oder Sport- und Spielplätze bezuschusst werden. Dafür stellt das Bundesbauministerium den Ländern in den Jahren 2017 bis 2020 jährlich 200 Millionen Euro als Finanzhilfe zur Verfügung.

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