Das Städtebauförderprogramm 2019 unterstützt die Kommunen wirkungsvoll darin, den Wandel aktiv zu gestalten. „So bleibt unsere Heimat für alle Bevölkerungsgruppen attraktiv, und zugleich wird die örtliche Identität gestärkt“, so Hans Hugo Papen, der Vorsitzende der CDU-Regionalratsfraktion, nachdem der Strukturausschuss grünes Licht für das von der Bezirksregierung präsentierte Maßnahmenpaket gegeben hatte. Zudem diene die Städtebauförderung dem Ziel, Missstände und Entwicklungsdefizite abzubauen und gewachsene bauliche Strukturen zeitgemäß und nachhaltig weiterzuentwickeln, betonte der Politiker.

Insgesamt wurden im Regierungsbezirk Düsseldorf 57 Förderanträge mit einem Zuwendungsvolumen in Höhe von rund 169 Millionen Euro gestellt. Nach dem jetzt gutgeheißenen Programm werden die Projekte der Priorität „A“ zur Aufnahme in das vom zuständigen Landesministerium noch zu verkündende Städtebauförderprogramm 2019 vorgeschlagen. Die Liste reicht von der Neuausrichtung des Forums „Niederberg“ in Velbert über einen geplanten Bürgerpark in Dormagen-Horrem bis zur Ortskerngestaltung in Aldekerk und Nieukerk. In Mönchengladbach geht es unter anderem um die Modernisierung und Erweiterung der Zentralbibliothek, in Düsseldorf-Garath um die Begrünung und Renaturierung nicht mehr benötigter, versiegelter Flächen.

„Neben der Förderung von Gemeinbedarfseinrichtungen im Hinblick auf ihre Versorgungsfunktion für die Bevölkerung und als Orte der Begegnung sollen Maßnahmen zur Verbesserung des Sicherheitsgefühls und der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum die Schwerpunkte bilden“, erklärt Dirk Brügge, der Geschäftsführer der CDU-Regionalratsfraktion. Dazu gehörten etwa Vorhaben zur kinderfreundlichen und generationenübergreifenden Um- und Neugestaltung von Plätzen, Straßen und Parks unter Berücksichtigung des Umwelt- und Klimaschutzes, einem zentralen Thema der Stadtentwicklung.

„Mit den Zuschüssen fördern wir die soziale und kulturelle Infrastruktur in unseren Städten und Gemeinden und damit auch den Kampf gegen dauerhaft leer stehende Geschäfte und Wohnungen“, ergänzen Manfred Läckes und Michael Müller, die stellvertretenden Vorsitzenden der Union. Außerdem trügen die Projekte in hohem Maß dazu bei, die Beschäftigung im örtlichen Handwerk und im regionalen Baugewerbe zu sichern. Das in Aussicht gestellte Geld aus Landes-, Bundes- und EU-Mitteln fließt in die Förderprogramme „Soziale Stadt“, „Stadtumbau West“ und „Aktive Zentren“ sowie den städtebaulichen Denkmalschutz. Nicht zuletzt geht es auch um die Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des jeweiligen Stadtbilds.

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