Als „wichtige Weichenstellung für ein besseres Miteinander“ bezeichnet die CDU¬-Fraktion im Regionalrat Düsseldorf das grüne Licht für Projekte im Rahmen des „Investitionspakts Soziale Integration im Quartier 2018“. Dadurch werden Maßnahmen unterstützt, die Menschen verschiedener Herkunftsländer, Religionen oder Generationen zusammenführen sollen. Im Ergebnis umfasst der von der Bezirksregierung vorgelegte Programmvorschlag im Zuständigkeitsbereich des Regionalrats neun Maßnahmen in der Priorität „A“ mit einem Fördervolumen von rund 5,4 Millionen Euro.


„Allerdings konnten leider nicht alle Vorhaben berücksichtigt werden“, so CDU-Fraktionschef Hans Hugo Papen. Das gilt etwa für die Errichtung eines Multifunktionsraums an der Sportanlage in Dormagen-Hackenbroich für die Sprach- und Integrationsförderung sowie für Gesundheits- und Sportangebote aller Generationen. Kosten von über 400 000 Euro waren dafür veranschlagt worden. „Schade, wir hätten den TuS Germania Hackenbroich gern unterstützt, aber aufgrund mangelnder Vorbereitung seitens der Stadt Dormagen war der Antrag nicht entscheidungsreif“, so Thomas Weiter, CDU-Regionalratsmitglied aus dem Rhein¬-Kreis Neuss und dort Vorsitzender des Sportausschusses.


Andere Planer hatten mehr Erfolg. Gleich zweimal mit der Priorität „A“ bewertet wurden Vorhaben der Stadt Wuppertal. Rund 2,1 Millionen Euro gibt es für Umbau und Neukonzeption des Außengeländes der „Station Natur und Umwelt“ zu einer barrierefreien Gesamtanlage, noch einmal 1,4 Millionen für die Modernisierung der Sportanlage Schönebeck, wobei auch dort die Barrierefreiheit im Blickpunkt steht. In Düsseldorf ist unter anderem die Erweiterung der „Spieloase Bilk“ zu einem generationsübergreifenden Begegnungsort geplant, in Krefeld die Etablierung des Stadtwalds zu einem „Meeting point“ für Sport und Spiel.


Gegenstand der Bezuschussung im „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier 2018“ sind einzelne Projekte in Gebieten, die in Programme der Städtebauförderung aufgenommen wurden, aber keine städtebaulichen Gesamtmaßnahmen sind. „Die Kommunen in unserem Planungsbereich haben 25 Förderanträge mit einem Zuschuss-Volumen in Höhe von 20,9 Millionen Euro eingereicht“, berichten Manfred Läckes und Michael Müller, die stellvertretenden Vorsitzenden der Regionalrats-CDU. Auch wenn nicht alle zum Zuge gekommen seien: „Das Geld aus dem Investitionspakt ist gut angelegt, wenn es um die Schaffung von Orten fürs Zusammenwachsen unserer Gesellschaft geht“, so die Politiker.

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