Ländliche Regionen und Ballungsräume brauchen wieder gleichwertige Entwicklungschancen. Diese Auffassung vertritt die CDU-Fraktion im Regionalrat Düsseldorf. „Das Ziel der Stärkung von Wirtschaftskraft und Lebensqualität in den Dörfern im Regierungsbezirk müssen wir stets vor Augen haben“, so Hans Hugo Papen, der Vorsitzende. Davon profitierten schließlich alle Beteiligten, die Bürgerinnen und Bürger genauso wie das örtliche Handwerk oder das Baugewerbe.
Aus diesem Grund begrüßen die Regionalpolitiker das Vorhaben der NRW-Regierung, den Kommunen im Rahmen des Landesentwicklungsplans Flexibilität und Entscheidungskompetenzen bei der Flächenausweisung zurückzugeben. „Es ist völlig richtig, dass auch in Orten mit weniger als 2000 Einwohnern bedarfsgerecht neue Wohngebiete und Wirtschaftsflächen ausgewiesen werden können“, erklärt Dirk Brügge, der Geschäftsführer der Union im Regionalrat. Die ländlichen Räume seien schließlich vielfältig – einerseits als Standorte einer leistungsstarken Land- und Forstwirtschaft mit vielen „grünen“ Berufen, andererseits als Heimat starker mittelständischer Unternehmen mit zahlreichen Branchen- und Weltmarktführern.
„Wir müssen eine verantwortungsvolle und ausgleichende Politik verfolgen, die die Stärken und Interessen der ländlichen Räume nach Kräften fördert“, so Manfred Läckes und Michael Müller, die stellvertretenden Vorsitzenden der Regionalrats-CDU. Die sogenannte Provinz dürfe nicht ins Hintertreffen geraten, und das gelte erst recht beim Ausbau des schnellen Internets. „Eine moderne digitale Infrastruktur ist ein entscheidender Standortfaktor und ein klarer Vorteil im Wettbewerb um kluge Köpfe und interessante Betriebe“, heißt es in der CDU.
Der Weg in die Gigabit-Gesellschaft sei aber besonders auf dem Land lang und mit vielen Herausforderungen für die Kommunen gepflastert. Ein wichtiger technischer Aspekt sei die Beantwortung der Frage, wie die bisherigen Kupferleitungen schrittweise zu Glasfasernetzen umgebaut werden könnten. Hier bestehe die Befürchtung, dass die ländlichen Räume vernachlässigt würden. „Die digitale Unterversorgung von Teilen des Niederrheins oder des Bergischen Landes muss behoben werden“, gibt die CDU-Fraktion das Ziel vor. Man benötige einen gezielten Ausbau des Glasfasernetzes bis in die einzelnen Haushalte und Unternehmen. Anzustreben sei eine flächendeckende Versorgung mit einer Download-Geschwindigkeit von mindestens 50 – besser noch: 100 – Megabit pro Sekunde.

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