Als „richtigen und wichtigen Ansatz“ bezeichnet die CDU-Fraktion im Regionalrat Düsseldorf das erste Förderprogramm der neuen Landesregierung. Das Heimatministerium hatte den Investitionspakt „Integration im Quartier NRW 2017“ aufgelegt, der jetzt im Strukturausschuss auf der Tagesordnung stand. „Von dem Zuschusspaket profitieren zahlreiche Kommunen unseres Regierungsbezirks, die etwas tun wollen für gute Lebensverhältnisse und ein gutes nachbarschaftliches Zusammenleben. Das unterstützen wir gern“, so Hans Hugo Papen, der Vorsitzende der Union.

   Im Zuständigkeitsbereich des Regionalrats Düsseldorf sind insgesamt 17 Anträge mit einem Fördervolumen in Höhe von 24,8 Millionen Euro gestellt worden. Davon wurden seitens des Ministeriums acht Maßnahmen für eine Förderung im Jahr 2017 in Höhe von insgesamt 11,8 Millionen Euro ausgewählt. „Die große Bandbreite der Projekte für den Ausbau und die Erneuerung der kommunalen Begegnungsinfrastruktur spricht Bände über die Bedeutung des Vorhabens“, so CDU-Fraktionsgeschäftsführer Dirk Brügge.

   Es geht etwa um die Errichtung einer Kindertagesstätte in Dormagen zur Vervollständigung des Bildungsstandorts „Lernort Horrem“, in dem Kinder von der Kita bis zum Ende der Grundschulzeit unter Einbeziehung ihrer Familien betreut werden. In Kaarst wird das Albert-Einstein-Forum zu einem interkulturellen und generationsübergreifenden Quartiersstützpunkt ausgebaut, und in Grevenbroich steht der Umbau eines Tennenplatzes in ein Kleinspielfeld mit Kunstrasen auf dem Programm. Das teuerste Projekt ist mit 3,3 Millionen Euro der Umbau eines ehemaligen Gewerbebaus zu einer Werkstatt für Bildungs- und Beschäftigungsmaßnahmen, das Forum Sandheide in Erkrath. Darüber hinaus sind Maßnahmen in Düsseldorf, Emmerich, Solingen und Wuppertal geplant.

   „Durch den Investitionspakt wird die Lebensqualität in den betreffenden Stadt- und Ortsteilen erhöht und die Teilhabe aller gesellschaftlichen Gruppen am öffentlichen Leben gesichert“, sind Manfred Läckes und Michael Müller, die stellvertretenden Vorsitzenden der CDU im Regionalrat, überzeugt. Mit dem Bau beziehungsweise der Sanierung von Schulen, Kitas, Sportplätzen oder Stadtteilzentren würden Miteinander und Integration gefördert und Räume geschaffen, an denen die Menschen ihre Heimat selbst gestalten könnten. Die bezuschussten Maßnahmen haben den höchsten Priorisierungsgrad erhalten. Die bisher nicht berücksichtigten Vorhaben sind aber nicht gänzlich aus dem Rennen. Bei einer erneuten Antragstellung ist eine Förderung im Jahr 2018 nicht ausgeschlossen.

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