Die CDU-Fraktion im Regionalrat Düsseldorf gibt der Bewerbung um Zuschüsse aus dem Strukturförderprogramm „Die Regionalen“ Rückenwind. Ein Bündnis aus Kommunen und Wirtschaftsakteuren vom Niederrhein will mit dem Geld unter dem Motto „NiederRheinLande 2022“ Akzente zur Stärkung des Standorts setzen. „Die Regionalen stellen ein Angebot des Landes an die Regionen dar, ihr Profil zu stärken. Und dieses Angebot sollten wir nutzen“, so CDU-Fraktionschef Hans Hugo Papen. Ziel müsse es sein, „den Niederrhein im nationalen und internationalen Wettbewerb gemeinsam zu positionieren und ihn als attraktiven Lebens- und Wirtschaftsraum noch wettbewerbsfähiger zu machen“.  

   Erhält eine Region den Zuschlag, werden die vorgeschlagenen Maßnahmen aus den bestehenden Förderprogrammen prioritär gefördert. „Die Regionen können auf diese Weise ihre Potenziale in den Bereichen Städtebau, Umwelt, Wirtschaft, Kultur, Bildung und Wissen weiter entwickeln“, erläutert Dirk Brügge, der Geschäftsführer der Union im Regionalrat. Wie gut das gelingen könne, zeige gerade die „Regionale 2016“ im westlichen Münsterland.  

   „Diese Region ist hinsichtlich ihrer demografischen und wirtschaftlichen Strukturdaten insgesamt gut aufgestellt, hat aber auch erkannt, dass sie frühzeitig den Herausforderungen von morgen begegnen muss“, so Manfred Läckes und Michael Müller, die stellvertretenden CDU-Fraktionsvorsitzenden. Und das trifft nach Auffassung der Christdemokraten auch auf den Niederrhein zu. Konkret erhoffen sie sich etwa innovative Projekte zur Stärkung des Wohn-, Wirtschafts- und Tourismusstandorts.  

   Vorbild ist Gartenschau „Euroga2002plus“. Sie war als „Regionale“ Teil des Strukturförderprogramms und verlieh den Rahmen für Vorhaben vom restaurierten und erweiterten Park von Schloss Dyck in der Gemeinde Jüchen bis zum Radweg mit touristischer Infrastruktur von Neuss bis in die Niederlande. Die jetzige Bewerbung für den deutsch-niederländischen Grenzraum ist initiiert worden von den Industrie- und Handelskammern, Städten und Kreisen am Niederrhein sowie der Standort Niederrhein GmbH, der regionalen Wirtschaftsförderung.  

   Ins Leben gerufen hat das Land „Die Regionalen“ vor 16 Jahren. Mit dem Geld aus dem Programm erhält jeweils eine ausgewählte Region in Nordrhein-Westfalen die Chance, Lösungen für Herausforderungen wie die Urbanisierung oder den demografischen Wandel zu erarbeiten und zu finanzieren. Jetzt hat das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr die Regionen aufgerufen, ihre Bewerbung zur Ausrichtung einer „Regionalen“ 2022 und 2025 einzureichen.

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