Die Verkehrsinfrastruktur im Regierungsbezirk Düsseldorf muss auf Straße, Schiene und Wasser zum Teil deutlich verbessert werden. Diese Auffassung vertritt die CDU-Fraktion im Regionalrat, nachdem der zuständige Ausschuss in einer Sondersitzung die aus seiner Sicht vorrangigen Projekte für den neuen Bundesverkehrswegeplan festgelegt hat. So setzte sich die Union etwa erfolgreich für die Forderung ein, den Ausbau von B 288/A 524 inklusive der Uerdinger Rheinbrücke als „vordringlichen Bedarf“ und „Engpassbeseitigung“ einzustufen und damit die Realisierungschancen zu erhöhen.

  „Der Bundesverkehrswegeplan für unser Gebiet ist sehr gut, und dafür sind wir Minister Alexander Dobrindt dankbar. Mit den vom Regionalrat auf unseren Antrag hin geforderten Ergänzungen wird das infrastrukturelle Fundament gelegt, dass Nordrhein-Westfalen die rote Laterne bei der wirtschaftlichen Entwicklung endlich abgeben kann“, so CDU-Fraktionschef Hans Hugo Papen.

  Dirk Brügge, der Geschäftsführer der Christdemokraten, appellierte eindringlich an die rot-grüne Landesregierung, „sich dafür einzusetzen, dass die Forderungen des Regionalrats auch in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen werden und beim Landesbetrieb Straßen.NRW ausreichend Ressourcen zur Verfügung stehen“. Es könne nicht angehen, dass die Infrastruktur an Rhein und Ruhr mangels Planung verkümmere, während die benötigten Zuschüsse bereitstünden. „Bei der Entwicklung der Baureife von wichtigen Projekten liegt Nordrhein-Westfalen schon seit Jahren zurück. Hier ist Rot-Grün gefordert“, so Brügge. Auch Manfred Läckes und Michael Müller, die stellvertretenden CDU-Fraktionsvorsitzenden, sprachen sich dafür aus, „die Lücken und Qualitätsmängel in der Infrastruktur zügig zu schließen, um unsere Wirtschaftskraft zu erhalten und das Leben unserer Berufspendler erträglicher zu machen“.

   Der Bundesverkehrswegeplan gilt bis 2030 und umfasst sowohl Erhaltungs­beziehungsweise Ersatzinvestitionen als auch Aus- und Neubauprojekte für Verkehrswege in der Zuständigkeit des Bundes. Der Fachausschuss des Regionalrats sieht für den Ausbau der A 61 zwischen Wanlo und dem Autobahnkreuz Mönchengladbach ebenso einen vordringlichen Bedarf wie für die B 477n, die Ortsumgehung von Rommerskirchen.

   Im Bereich „Schiene“ stimmte er für den durchgehenden sechsspurigen Ausbau des Rhein-Ruhr-Express zwischen Düsseldorf­-Kalkum und Duisburg sowie die Aufnahme des Haltepunkts Benrath in das System. Auch den „Eisernen Rhein“, die Eisenbahnstrecke zwischen den Häfen von Duisburg und den Nordsee-Städten in Holland und Belgien, soll der Bund nach dem Willen des Regionalrats in Anbetracht des steigenden Güterverkehrsaufkommens und unter Verzicht auf die sogenannte Viersener Kurve auf die Tagesordnung setzen. Nicht zuletzt machen sich die CDU-Verkehrspolitiker die Forderung der Metropolregion Rheinland nach einer Vertiefung des Rheins auf eine Fahrrinne von 2,80 Metern zwischen Bonn und Duisburg zu Eigen.

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