Die Lücken und Qualitätsmängel in der Verkehrsinfrastruktur müssen zügig beseitigt werden, um die heimische Wirtschaftskraft zu erhalten und das Leben der Berufspendler erträglicher zu machen. Darin war sich die CDU-Fraktion im Regionalrat Düsseldorf mit den niederrheinischen Christdemokraten im Landtag einig, wo jetzt aktuelle politische Themen erörtert wurden. „Wir werden nicht zulassen, dass die Erfolge der Unternehmen und damit zahlreiche Arbeitsplätze gefährdet werden, weil die Investitionen in den Ausbau unseres Verkehrsnetzes stocken“, so die Regionalratsmitglieder der Union, die an der Diskussion teilnahmen.

   Für Lastwagen gesperrte Rheinbrücken machen dem Politiker ebenso Sorgen wie der Ausbau der Betuwe-Bahnlinie zwischen Emmerich und Oberhausen, der wegen eines Zeitverzugs auf deutscher Seite noch Jahre dauern wird. Mit dem neuen Regionalplan möchte die Union darüber hinaus den Gütertransport auf dem Wasser wirkungsvoll flankieren. „Nur der Wasserweg kann unsere Fernstraßen von zusätzlichen Staus entlasten“, ist die CDU überzeugt.

   Die CDU in Landtag und Regionalrat macht sich deshalb für die rheinischen Häfen stark. „Wir müssen unsere Häfen im Bestand sichern und ihre Entwicklungsmöglichkeiten bewahren helfen“, so die Begründung von Dirk Brügge, dem Geschäftsführer der Unionsfraktion im Regionalrat. Die Fachleute rechneten schließlich bis 2030 mit einer Verdopplung bis Verdreifachung der Zahl umgeschlagener Container in den Nordsee-Häfen von Zeebrügge, Antwerpen, Rotterdam und Amsterdam. „Das hat gravierende Auswirkungen auf die Transportmenge der Binnenschifffahrt am Niederrhein“, heißt es. Wer jetzt in diesem Bereich nicht die Planungsgrundlagen schaffe, der verabschiede sich von den Chancen der Logistik und lasse gerade den Niederrhein „zum bloßen Transitland“ werden. „Wer den Transport stärker von der Straße auf den Wasserweg verlagern möchte, muss auch die Grundlagen dafür schaffen“, fordert die Union. Es nütze wenig, leistungsfähige Häfen zu besitzen, wenn die angrenzende Infrastruktur nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Dinge sei oder keine ausreichenden Umschlagkapazitäten zur Verfügung stünden.

   Ein wichtiges Thema der Unterredung war deshalb auch der künftige Landesentwicklungsplan. „Er muss dem Niederrhein alle möglichen Chancen eröffnen, seine Lebensqualität und Wirtschaftskraft auszubauen“, so die CDU-Politiker. Der zweite Entwurf für das Konzept verfüge zwar mittlerweile über ein Kapitel über die Wirtschaft, dieses sei jedoch noch stark ausbaufähig. „Unser Planungsraum war schon in den vergangenen Jahrzehnten die Region mit der größten Wirtschaftskraft, dem stärksten Bevölkerungswachstum und dem größten Zuwachs an Arbeitsplätzen“, begründen die Christdemokraten das Selbstbewusstsein der Niederrheiner. Und entgegen dem landesweiten Trend würden die Zentren entlang der Rheinschiene mit den angrenzenden Kommunen und der grenzüberschreitende Raum zu den Niederlanden auch in Zukunft wachsen.

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