Der ländliche Raum darf im Wettbewerb um kluge Köpfe und starke Unternehmen nicht ins Hintertreffen geraten. Diese Auffassung vertritt die CDU-Fraktion im Regionalrat Düsseldorf, nachdem die Bezirksregierung einen Bericht über die Förderung der sogenannten integrierten ländlichen Entwicklung mit konkreten Beispielen vorgelegt hat. „Das Ziel der Stärkung von Wirtschaftskraft und Lebensqualität in den Dörfern müssen wir stets vor Augen haben“, heißt es. „Davon profitieren alle Beteiligten – die Bürgerinnen und Bürger genauso wie das örtliche Handwerk oder das regionale Baugewerbe“, so die CDU. Die bereitgestellten Fördermittel würden das soziale und kulturelle Leben in den kleineren Orten stärken und den Kampf gegen dauerhaft leer stehende Gebäude unterstützen.

  Gute Beispiele kamen jetzt im Regionalrat aufs Tapet. So soll die Umgestaltung eines leer stehenden Rathauses in der Gemeinde Rommerskirchen den Wegfall wichtiger dörflicher Infrastrukturen von der Gaststätte über den Jugendtreff bis zum Geschäft kompensieren. Ein Gemeinschaftshaus mit Veranstaltungs-, Versammlungs- und Proberäumen für alle Gruppen und Vereine ist dort etwa geplant. In Krefeld und Alpen gelingt die Umnutzung landwirtschaftlicher Bausubstanz, indem Bauerncafé beziehungsweise Ferienwohnung in nicht mehr genutzten Ställen und Scheunen realisiert wurden. In Uedem und Kevelaer stechen Dorferneuerungen durch die einfühlsame Neugestaltung dörflicher Straßen und Plätze ins Auge. In Bedburg-Hau steht die Schaffung eines zuverlässigen und erschwinglichen Breitbandausbaus durch die Bezuschussung der Wirtschaftlichkeitslücke im Blickpunkt.

   „Die digitale Infrastruktur ist ein entscheidender Standortfaktor. Eine flächendeckend schnelle Internetverbindung ist heute ein klarer Vorteil im internationalen Wettbewerb um neue Bürger und neue Unternehmen“, so die Regionalratsmitglieder der CDU. Sie haben aber die Befürchtung, dass der ländliche Raum bei der Digitalisierung vernachlässigt wird. „Die digitale Unterversorgung von Teilen des Niederrheins oder des Bergischen Landes muss behoben werden“, gibt die Union im Regionalrat das Ziel vor. „Wir benötigen einen gezielten Ausbau des Glasfasernetzes bis in die einzelnen Haushalte und Betriebe. Anzustreben ist eine flächendeckende Versorgung mit einer Download­-Geschwindigkeit von mindestens 50 – besser noch: 100 – Megabit pro Sekunde“, heißt es.

 

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