Die Regionalplanung muss zügig die Weichen stellen für Gewerbegebiete, die die Grenzen der Städte und Gemeinden im Rheinland überschreiten. In dieser Auffassung sieht sich die CDU-Fraktion im Regionalrat Düsseldorf nach der Gewerbe-­Immobilien-Messe „Expo Real“ in München bestätigt. „Kirchturmpolitik ist Vergangenheit. Unser Standort ist attraktiv, und wenn wir bei uns neues Wachstum und neue Jobs schaffen wollen, dann müssen wir gemeinsam an einem Strang ziehen“, so Fraktionschef Hans Hugo Papen.

  Dirk Brügge, der Geschäftsführer der CDU im Regionalrat, war selbst bei der „Expo Real“ und schlägt in die gleiche Kerbe: „Ich habe gesehen, wie groß das Interesse von Unternehmern, Projektentwicklern und Investoren am Niederrhein ist. Diese Gunst der Stunde müssen wir nutzen, wenn es jetzt um den Landesentwicklungsplan und den neuen Regionalplan geht.“ Interkommunale Gewerbegebiete, wie sie Dormagen und Neuss, Meerbusch und Krefeld oder Grevenbroich und Rommerskirchen planten, gelte es zeitnah umzusetzen, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Als bestes Beispiel führen die Spitzen der CDU-Regionalratsfraktion den gemeinsamen „Regiopark“ der Stadt Mönchengladbach mit der Nachbargemeinde Jüchen an. „In diesem Gewerbegebiet sind in den vergangenen Jahren nicht weniger als 3000 neue Arbeitsplätze entstanden. Das zeigt eindrucksvoll, was ein Blick über die eigenen Grenzen eröffnen kann“, so Papen und Brügge.

   Gut gefallen hat ihnen auch die Tatsache, dass bei der „Expo Real“ aktuelle Projekte zur Revitalisierung von Industrie- und Militärflächen sowie neue Entwicklungen in der Logistik-Branche am Niederrhein konkretisiert worden sind. Erstmals sichtbar wurde in München das Thema „Metropolregion Rheinland“. Der Schriftzug war auf allen Ständen der Rheinschiene einheitlich zu sehen und wurde mit vielen prominenten Gästen aus Politik und Wirtschaft eifrig diskutiert. „Das Rheinland ist mit rund 6,7 Millionen Menschen die bevölkerungsreichste Region in Deutschland, und dieses Gewicht müssen wir im internationalen Wettbewerb stärker in die Waagschale werfen“, sind sich die Christdemokraten im Regionalrat einig. Das Rheinland sei „als Team unschlagbar“ – sowohl kulturell als auch wirtschaftlich, wie die „Expo Real“ gezeigt habe. „Fast zwölf Prozent unserer Beschäftigten verfügen über einen Fachhochschul- beziehungsweise Hochschulabschluss. Auch dieses überproportional große Spektrum von Hochqualifizierten sollte uns anspornen, als selbstbewusste Rheinländer in die Zukunft zu blicken“, heißt es.

 

 

 

 

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