Der Breitband-Ausbau im Regierungsbezirk Düsseldorf gehört auf den Spitzenplatz der politischen Agenda. Diese Meinung vertritt die CDU-Regionalratsfraktion. „Die digitale Infrastruktur ist ein entscheidender Standortfaktor. Eine flächendeckend schnelle Internetverbindung ist heute ein klarer Vorteil im internationalen Wettbewerb um neue Bürger und neue Unternehmen“, so die Regionalratsmitglieder. Deshalb unterstützt sie auch eine Resolution, die die Metropolregion Rheinland jetzt gefasst hat. Sie fordert darin unter anderem finanzielle Hilfen des Bundes.

   Es besteht nämlich die Befürchtung, dass der ländliche Raum bei der Digitalisierung vernachlässigt wird. „Die digitale Unterversorgung von Teilen des Niederrheins oder des Bergischen Landes muss behoben werden“, gibt die Fraktion das Ziel vor. Auch Dirk Brügge, der Geschäftsführer der CDU im Regionalrat Düsseldorf, hat klare Vorstellungen von der Zukunft: „Wir benötigen einen gezielten Ausbau des Glasfasernetzes bis in die einzelnen Haushalte und Betriebe. Anzustreben ist eine flächendeckende Versorgung mit einer Download-Geschwindigkeit von mindestens 50 – besser noch: 100 – Megabit pro Sekunde.“

   Die Kreise, Städte und Gemeinden in der Metropolregion Rheinland hatten sich darauf verständigt, sich beim Ausbau der Breitband-Infrastruktur eng abzustimmen und gemeinsam mit Telekommunikationsunternehmen, Energieversorgern, den Handwerkskammern, den Industrie- und Handelskammern sowie den Betrieben einen Rahmenplan zu entwickeln. „Nur ein konzentriertes und aufeinander abgestimmtes Vorgehen garantiert, dass die Stärkung der digitalen Infrastruktur auch zur nachhaltigen Stärkung des Wirtschaftsstandorts führt“, heißt es.

   Die Regionalratspolitiker schlagen  in die gleiche Kerbe. „Glasfasernetze in Neubaugebieten sind heute genauso wichtig wie Strom- oder Wasserleitungen. Dafür müssen wirklich alle an einem Strang ziehen“, so die Christdemokraten. Die Versorgungssituation stellt sich im Regierungsbezirk unterschiedlich dar. So sind vor allem viele größere Ortszentren bereits relativ gut mit schnellem Internet ausgerüstet. In den Dörfern und Randlagen stellt sich die Lage jedoch oftmals als problematisch dar. Dies gilt auch für Gewerbegebiete, da dort die Zahl der Kunden pro Flächeneinheit geringer ist als in Wohnquartieren. Das macht sie für die Anbieter des Netzausbaus weniger attraktiv. „Immer neue Geschäftsfelder wie etwa Informations-, Kommunikations- und Beratungsplattformen oder Anwendungen zur Optimierung von Produktionsprozessen machen daher eine finanzielle Unterstützung nötig“, ist die CDU-Fraktion überzeugt.

 

 

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