Die CDU-Fraktion im Regionalrat Düsseldorf hat die Bevölkerung aufgerufen, sich an einem Innovationstag zu beteiligen, bei dem es um die Zukunft des rheinischen Braunkohlereviers geht. Ausrichter ist die „IRR — Innovationsregion Rheinisches Revier GmbH“, eine regionale Entwicklungsgesellschaft für die StädteRegion Aachen, die Kreise Düren, Euskirchen, Heinsberg, den Rhein-Erft-Kreis und den Rhein-Kreis Neuss. Ihr geht es im Wesentlichen um die strukturpolitische Begleitung wirtschaftlicher, geografischer und arbeitsplatzbezogener Veränderungen, die durch den langfristig rückläufigen Tagebau hervor-gerufen werden.


„Um das Revier effektiv in die Zukunft begleiten zu können, bedarf es des Blicks über die Grenzen der Regierungsbezirke hinweg“, so Hans Hugo Papen, der Vorsitzende der CDU-Regionalratsfraktion. Deshalb hätten die Christdemokraten auch grünes Licht dafür gegeben, mit den Kollegen aus dem Regionalrat Köln eine gemeinsame IRR-Arbeitsgruppe aus der Taufe zu heben. Von der CDU in das Gremium berufen wurden Hans Hugo Papen, Hans-Jürgen Petrauschke, Vorsitzender des Regionalrats und Landrat des Rhein-Kreises Neuss, sowie Harald Zillikens, Bürgermeister der vom Tagebau betroffenen Gemeinde Jüchen.
Am Samstag, 9. Mai, findet nun von 12.30 bis 16 Uhr im Restaurant „Seehaus 53" am Eschweiler Blausteinsee ein Innovationstag mit dem Startschuss für einen Ideenwettbewerb statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Der Eintritt ist kostenlos. „Es wird spannend zu sehen sein, was für Projektpläne dort angedacht werden“, so Dirk Brügge, der Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Regionalrat Düsseldorf. Wo immer die Reise auch hingehe: „Die Menschen müssen mitgenommen und frühzeitig informiert werden.“ Und dazu biete die Veranstaltung einen passenden Rahmen.
In einem sind sich die Experten der Innovationsregion einig: Spätestens ab den 2030er und 2040er Jahren werden die Tagebaue Inden, Hambach und Garzweiler ausgekohlt sein. Und bis dahin muss die Region neu aufgestellt sein, um keinen Strukturbruch zu erleiden. „Im Revier arbeiten mehr als 12000 gut ausgebildete Beschäftigte in der Braunkohlen-Industrie, und es gibt es großes technologisches und wissenschaftliches Know-how. Dieses Potenzial wollen wir nutzen“, sind sich die CDU-Regionalratsmitglieder einig. Ziel aller Anstrengungen sei ein sozial, ökonomisch und ökologisch nachhaltiger Umbau der Wirtschaftsstruktur. „Und dabei sehen wir auch das Unternehmen RWE Power in der Pflicht, sich spürbar in den Prozess einzubringen und seiner Verantwortung gerecht zu werden“, sagt Fraktionschef Papen.





 

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