
Verabschiedung bei der CDU-Regionalratsfraktion (von links): Hans-Jürgen Petrauschke, Andrea Schmittmann, Ewald Vielhaus und Dirk Brügge.
Rückblick und Vorschau prägten die letzte Klausurtagung der CDU-Fraktion im Regionalrat Düsseldorf in dieser Legislaturperiode. Bei dem Treffen in Kamp-Lintfort dankte der scheidende Regionalratsvorsitzende Hans-Jürgen Petrauschke den Politikern für die oft parteiübergreifende Zusammenarbeit bei wichtigen Zukunftsthemen. „Wir arbeiten nicht für eine Wahlperiode, sondern stellen die Weichen für die nächsten 20 oder 25 Jahre. Dabei ist es immer unser größtes Pfund gewesen, dass die Entscheidungen im regionalen Konsens gefallen sind und wir stets den gesamten Planungsraum im Blick gehabt haben“, so Petrauschke, der der CDU im Regionalrat beziehungsweise in dessen Vorgängergremium, dem Bezirksplanungsrat, seit dem Jahr 1992 angehört.
Ewald Vielhaus, der stellvertretende Vorsitzende der Regionalrats-CDU, und Geschäftsführer Dirk Brügge verabschiedeten Andrea Schmittmann. Die Hauptdezernentin für die Regionalentwicklung bei der Bezirksregierung Düsseldorf geht in den Ruhestand. Mit ihr wurde die Funktion des Regionalplaners im Jahr 2021 das erste Mal mit einer Frau besetzt. „Bei unserer Arbeit geht es um nichts anderes als darum, die Grenzen, in denen Entwicklungsspielräume für Natur und Landschaft, für Wirtschaft, Wohnen und andere Nutzungen entstehen, gemeinsam mit den vielen Menschen in der Region abzustimmen. Für ein schon vielfach überplantes Gebiet wie das nördliche Rheinland ist diese Abstimmung mit den Kommunen und mit all den anderen vielfältigen Interessensvertretern nur durch Transparenz und einen ausgeprägten kommunikativen Ansatz möglich. Und genau das hat die Arbeit von Andrea Schmittmann seit ihrem Eintritt in den Landesdienst im Jahr 1990 stets geprägt“, so Vielhaus in seiner Laudatio.
Inhaltlicht beschäftigten sich die Regionalpolitiker der Union in Kamp-Lintfort mit einem breiten Themenspektrum. Es reichte vom aktuellen Stand der Pläne für einen modernen Trainingscampus des Fußball-Bundesligisten TSV Bayer 04 Leverkusen in Monheim bis zur Änderung des Braunkohleplans Garzweiler II mit Vorhaben für die nächsten Jahrzehnte.
Dr. Christian Hoffmann, Leiter der Bezirksstelle für Agrarstruktur Düsseldorf/Ruhrgebiet bei der Landwirtschaftskammer NRW, erklärte das Konzept landwirtschaftlicher Kernräume. Dabei handelt es sich um Areale, die eine besonders hohe Ertragskraft der Böden und eine besonders hohe Wertigkeit für spezielle bäuerliche Nutzungen aufweisen. Der Planungsraum Düsseldorf ist reich damit gesegnet. Die Daten der Landwirtschaftskammer wird dem zuständigen Landesamt zur Verfügung gestellt zur Diskussion über die Integration von Feldern in das Solarkataster, wo es etwa um den Ausbau der Freiflächen-Photovoltaik geht.
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