Der Regionalplan muss auch immer wieder an die demografische Entwicklung angepasst werden. Dieser Meinung ist die CDU-Fraktion im Regionalrat Düsseldorf nachdem die Bezirksregierung das „Datenmosaik 2025“ präsentiert hat. „Den aktuellen Stand der Bevölkerungsentwicklung zu kennen und daraus Erkenntnisse für die Zukunft abzuleiten, ist für uns essenziell. Erst wenn wir wissen, wo Städte und Gemeinden wachsen oder schrumpfen, können wir entscheiden, wo Neubaugebiete oder Verstärkungen der Verkehrsinfrastruktur sinnvoll sind“, so Manfred Läckes, der Vorsitzende. Das „Datenmosaik 2025“ gebe auf der Basis der Ergebnisse aus dem „Zensus 2022“ konkrete Hinweise, wo es welche Projekte in Angriff zu nehmen gelte.
Im Planungsraum Düsseldorf leben laut des neuen Statistikpakets auf einer Fläche von 3638 Quadratkilometern 3,29 Millionen Einwohner, das sind 9,1 Menschen pro Hektar. Damit ist die Region deutlich dichter besiedelt als der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen. „Im Ergebnis ist die Gesamtbevölkerung unserer Planungsregion gewachsen, wobei das Wachstum räumlich ungleich verteilt ist“, erklärt Dirk Brügge, der Geschäftsführer der CDU-Regionalratsfraktion. So verzeichne die Stadt Düsseldorf zwischen 2011 und 2022 einen Zuwachs von rund 25.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, während der Kreis Viersen einen Rückgang um etwa 2000 Personen erfahren habe. Besonders in den kreisfreien Städten sei eine Zunahme der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter zu beobachten.
„In den Landkreisen hingegen stieg vor allem die Zahl älterer Personen deutlich an, zumeist bereits im Rentenalter“, so Ewald Vielhaus, der „Vize“ der Union im Regionalrat, nach Lektüre des „Datenmosaiks 2025". Der demografische Wandel sei dabei nicht allein das Ergebnis steigender Lebenserwartung. Vielmehr werde er durch dauerhaft niedrige Geburtenraten weiter verstärkt. „Diese Konstellation – sinkende Geburtenzahlen bei gleichzeitig steigender Lebenserwartung – führt dazu, dass die Bevölkerung nicht nur altert, sondern in vielen Teilräumen der Planungsregion auch schrumpft“, heißt es in der Erläuterung der Statistik. Diese Entwicklung betreffe alle Gebietseinheiten. Ohne Zuwanderung wäre die Bevölkerungszahl sämtlicher Kreise, kreisfreier Städte und Gemeinden rückläufig gewesen.
Angesichts der neuen Zahlen unterstreicht die CDU die Wichtigkeit der Regionalpolitik für die Entfaltung des Planungsgebiets: „Angesichts der Herausforderungen rückt dabei vor allem der Strukturwandel im Rheinischen Revier in den Blickpunkt. Dort haben wir regionalplanerisch den Weg von der Kohle zur KI geebnet. Das schafft Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie Wertschöpfung und Wohlstand. Davon profitieren die Bürgerinnen und Bürger bei uns, und das trägt langfristig auch zu einer positiven Bevölkerungsentwicklung bei.“
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