Zur Förderung individueller und zugleich umweltfreundlicher Verkehrsmittel müssen die Radwege-Verbindungen im Regierungsbezirk Düsseldorf zu einem lückenlosen Netz für den Alltags- und Freizeitverkehr weiterentwickelt werden. Dieser Auffassung ist die CDU-Fraktion im Regionalrat nachdem die Bezirksregierung im Ausschuss für Mobilität, Umwelt und Klimaschutz ihren Sachstandsbericht über die Planung von Radwegen vorgelegt hat. „Der systematische Ausbau der Radwege ist nicht nur am Niederrhein das Gebot der Stunde, denn dank des E-Bike-Booms werden Zweiräder inzwischen auch in hügeligen Gegenden wie dem Bergischen Land intensiver genutzt“, so Fraktionschef Hans Hugo Papen.

   „Wir müssen aus einem Flickenteppich ein zusammenhängendes Netz schaffen, und das schließt auch Radschnellwege ein“, betont Dirk Brügge, der Geschäftsführer der Unionsfraktion. Radstationen an Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs und Lademöglichkeiten für E­-Bikes sollten die Projekte flankieren. Laut des am Jahresanfang in Kraft getretenen Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetzes NRW soll der Radverkehrsanteil auf allen Wegen langfristig auf 25 Prozent gesteigert werden. Dazu fördert das Land auch den Ausbau der Infrastruktur in der Baulast der Kommunen.

   „Das ist gut und richtig, aber für ein qualitativ hochwertiges Radwege-Netz bedarf es bei der Umsetzung der engen Abstimmung zwischen dem Land sowie den Kreisen, Städten und Gemeinden. Dass dies im Sachstandsbericht der Bezirksregierung ausdrücklich erwähnt ist, stimmt uns hoffnungsfroh", so der stellvertretende CDU-Fraktionschef Manfred Läckes. Die Entscheidungsträger vor Ort wüssten schließlich am besten, wie weit sie in der Radverkehrsförderung vorangeschritten seien und wie die nächsten Schritte individuell aussehen müssten.

   Jetzt gilt es für die Christdemokraten, die Belange des überörtlichen Radverkehrs bei allen Planungen und Maßnahmen zu berücksichtigen, die Trassen in Regionalplan und Landesentwicklungsplan zu sichern sowie die Strecken und die Abstellanlagen an Bahnhöfen bauleitplanerisch festzuzurren. Gute Ideen lägen schließlich schon vor. Sie reichen von der angedachten Radschnellverbindung Neuss-Düsseldorf-Langenfeld über das Radverkehrsnetz Rhein-Wupper und das Radverkehrskonzept der Stadt Remscheid bis zum regionalen Radverkehrskonzept für das Rheinische Revier. „Gerade mit auf den ersten Blick überschaubaren Vorhaben wie einem Lückenschluss im Radwege-Netz können Sicherheit und Komfort für die gesundheits- und umweltbewussten Verkehrsteilnehmer deutlich gesteigert werden. Darauf legen wir großen Wert“, heißt es in der CDU­-Regionalratsfraktion.

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