Die Weichen für neue Arbeitsplätze im bisherigen Braunkohle-Revier sind gestellt. Darauf weist die CDU im NRW-Landtag, im Regionalrat Düsseldorf und im Kreistag des Rhein-Kreises Neuss hin. „Jetzt müssen die großen Chancen aber auch beherzt genutzt werden. Im Schlafwagen-Tempo kommen wir da nicht weiter“, so die Landtagsabgeordnete Heike Troles. Hintergrund ihrer Äußerung ist die mit den Stimmen von CDU und FDP im Landtag verabschiedete Reform des Denkmalschutz-Gesetzes, die etwa Jobs in Industriedenkmälern ermöglicht, was möglicherweise auch das bisherige Kraftwerk Frimmersdorf betrifft. Außerdem hat der Regionalrat die notwendige Regionalplan-Änderung im Bereich der Stadt Grevenbroich und der Gemeinde Rommerskirchen auf den Weg gebracht.

   „Wir haben damit unsere Hausaufgaben gemacht und auch der Stadt Grevenbroich die Instrumente in die Hand gegeben, das Thema schnell und gut zu lösen“, so Hans-Hugo Papen, der Vorsitzende der CDU-Regionalratsfraktion. „Nun ist es an der Zeit, dass der Bürgermeister der Stadt Grevenbroich zeitnah den Bebauungsplan aufstellt und das Thema Denkmalschutz löst, damit in Frimmersdorf neue, sozialversicherungspflichtige und tarifgebundene Arbeitsplätze entstehen können“, ergänzt das örtliche Regionalratsmitglied Thomas Welter von der Union. „Geschwindigkeit ist jetzt angesagt“, fordert auch Sven Ladeck, der Vorsitzende der Neusser CDU-Kreistagsfraktion.

   Mit Denkmalschutz-Novelle und Regionalplan-Änderung werde letztlich dem Bedürfnis nach neuen Industrie- und Gewerbegebieten Rechnung getragen, um den Strukturwandel im Rheinischen Revier aktiv zu unterstützen, so die CDU-Politiker. Dies sei „das richtige Signal zur richtigen Zeit“. Die Ansiedlung neuer, von der Braunkohle unabhängiger Betriebe helfe entscheidend dabei, Job-Verluste an anderer Stelle aufzufangen und Alternativen zu eröffnen. Dabei gerieten besonders die Kraftwerksflächen im Süden des Rhein-Kreises Neuss ins Blickfeld. Diese werden zu einem Gewerbe- und Industriegebiet, und dies ermöglicht es der Stadt Grevenbroich und der Gemeinde Rommerskirchen, gemeinsam mit dem Grundstückeigentümer RWE die Nachnutzung konkret und zielgerichtet nach vorn zu treiben, „damit neue Arbeitsplätze und neue Wertschöpfung in unserer Heimat entstehen“, so die CDU.

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